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Zum Ende der Seite springen Hinweise zu den Möglichkeiten und Grenzen von Holzfeuern im Freien 2 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,002 Bewertungen - Durchschnitt: 10,00
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Mante Mante ist männlich
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Text Hinweise zu den Möglichkeiten und Grenzen von Holzfeuern im Freien Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



Aus gegebenen Anlass noch einmal der Hinweis zu den Möglichkeiten und Grenzen von Holzfeuern im Freien

Nach § 7 des Landesimmissionsschutzgesetzes Brandenburg ist jegliches Verbrennen im Freien, welches die Nachbarschaft und die Allgemeinheit gefährdet oder belästigt, untersagt. Ausnahmen hiervon, wie das einmalige Abbrennen von Traditions- bzw. Brauch- tumsfeuern, sind beim Ordnungsamt/Abt. Allgemeine Ordnungsan- gelegenheiten schriftlich zu beantragen.
Entsprechend dem Wunsch vieler Bürger kann auf Grund einer Re- gelung durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt
und Verbraucherschutz, die nach wie vor in Kraft ist, gelegentlich ein kleines Holzfeuer im Freien ohne kostenpflichtige Ausnahmege- nehmigung des Ordnungsamtes abgebrannt werden. Dazu müssen bestimmte Voraussetzungen eingehalten werden, damit es nicht zu Gefährdungen und Rauchbelästigungen kommt.
Neun Grundregeln sind beim Abbrennen eines Holzfeuers im Freien zu beachten:
1.Die Obergrenze für Höhe und Durchmesser des Brennstoffhau-
fens beträgt 1 Meter.
2.Als Brennstoff wird ausschließlich trockenes, naturbelassenes,
stückiges Holz einschließlich anhaftender Rinde, z. B. in Form
von Scheitholz, kurzen Ästen und Reisig, verwendet.
3.Bei anhaltender Trockenheit oder starkem Wind kein Holzfeuer
entzünden.
4.Abfälle gehören niemals ins Holzfeuer. Verboten sind Garten- abfälle, wie Rasenschnitt, frischer Baum- und Strauchschnitt, Laub, sowie Holzabfälle aus gestrichenem, lackiertem oder mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz, mit Teer oder Dachpap- pe verunreinigtes Abbruchholz, Sperrholz, Spanplatten, Faser- platten u.ä.
5. Holzfeuer mit Holzspänen oder Kohlen- bzw. Grillanzünder entfachen.
6.Das Feuer ist von einer zuverlässigen Aufsichtsperson bis zum vollständigen Erlöschen der Glut zu überwachen. Löschmittel immer bereithalten (z. B. Wasser, Sand, Feuerlöscher).
7. “Brandbeschleuniger“, wie Benzin, Verdünnung, Spiritus, nie- mals verwenden, Explosionsgefahr!
8.Die Feuerstelle stets in ausreichendem Abstand zu Gebäuden und brandgefährdeten Materialien anlegen.
9. Bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug Feuer unver- züglich löschen.
Nur wenn keine Waldbrandwarnstufe ausgelöst wurde und unter Beachtung dieser Sicherheitsregeln ist das Verbrennen von trocke- nem und naturbelassenem Holz möglich. Verstöße gegen das Ver- brennungsverbot gemäß § 7 des Landesimmissionsschutzgesetzes Brandenburg werden vom Ordnungsamt geahndet.
Feuer, die diese Bedingungen nicht einhalten (z.B. große Herbstfeuer- oder sonstige Brauchtumsfeuer), sind ohne Ausnahmeerteilung der Gemeinde nicht zulässig. Ebenso wenig ist es zulässig. Wenn Sie ein Holzfeuer in Ihrem Garten bzw. auf Ihrem Grundstück planen, empfiehlt es sich vorher mit dem Nachbarn zu sprechen. Darüber hinaus sind auch Satzungen der Kleingartenverbände sowie Miet- und Pachtverträge zu beachten.

Quelle:
http://daten.verwaltungsportal.de/dateie...t/oktober11.pdf
29.10.2011 13:18 Mante ist offline E-Mail an Mante senden Homepage von Mante Beiträge von Mante suchen Nehmen Sie Mante in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Mante in Ihre Kontaktliste ein
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